Wie ein Ritt auf einer Kugel durch den Gewehrlauf – der Rennbob

Wahnsinn !!! nach dem Start beschleunigt der Bob immer weiter, bis man denkt „viel schneller darf’s aber nicht mehr werden, sonst krieg ich doch noch Angst“ – und es wird schneller, viel schneller, so schnell, dass für Angst keine Zeit mehr ist und man sich voll und ganz auf den Pilot verlässt.

Was von Außen relativ harmlos aussieht scheint wie der Ritt auf einer Kugel durch den Gewehrlauf. Es sind zwar „nur“ 120 km/h, aber die auf einer ca. 1 m breiten Strecke, einfach irre, wie schnell von einer in die andere Kurve gelenkt wird – kaum zu glauben, dass der Pilot so schnell reagieren kann. Man hat das Gefühl, dass man meilenweit fliegen würde, falls der Bob aus der Bahn geraten sollte.

Bauch und Rücken müssen in den Steilkurven beim Rennbob fahren bis zu 4 G immer angespannt sein.

Man bekommt viel mit und doch ist der Trip nach einer knappen Minute beendet – und das schweißt die Gästeteams richtig zusammen, was dann erstmal bei einem Glühwein gefeiert werden muß.

Dirk, 22.01.2008 aus Ludwigshafen

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