Zitternde Beine vor Aufregung

Ich habe am Base Flying am Park-Inn Hotel in Berlin teilgenommen. Zuvor bin ich als zugezogener Berlin schon oft vorbeigegangen aber jetzt wollte ich mich auch trauen. Zuerst war ich etwas ängstlich, da ich bislang noch nie etwas in der Art unternommen hatte. Auch im Bezug auf Karussells bin ich sonst eher etwas Ängstlich. Nach einer netten Begrüßung an der Anmeldung brauchte ich nur kurze Zeit warten bis ich an der Reihe war. Vorher brauchte ich keinen Termin machen, was sehr positiv zu vermerken war. Nachdem ich die Anmeldung „hinter mich gebracht“ hatte lies meine Aufregung auch schon etwas nach, da ich mich jetzt nurnoch auf den Sprung freute. Den Weg ins oberste Geschoss trat ich mit 2 Freunden an.

Der Weg auf die Dachterasse war beschriftet mit netten Sprüchen, die das Adrenalin im Körper wieder etwas antrieben. Aber ich habe es mir nicht anders überlegt und bin bis zum Absrpungpunkt weitergegangen. Einige Minuten konnte ich noch die tolle Aussicht genießen und realisieren wie hoch das Gebäude wirklich ist.

Während meines kurzen Aufenthaltes auf dem Dach konnte ich 2 weitere Base-Flyer beim „Fliegen“ zuschauen und auch das am Gebäude herunterlaufen aus nächster Nähe anschauen. Natürlich habe ich mich auch dafür interessiert aber erstmal wollte ich nur zum Base Flying.

Super war es, dass wir als Gruppe zusammen in den Abgesperrten beriech zum Entkleiden gehen konnten. Hier sorgte ein gutes Team dafür, dass wir keine Angst vor dem Sprung haben mussten. Ein Anzug zum drüberziehen war in jeder Größe vorhanden und nach dem Einkleiden wurde uns ein Gurtsystem angelegt, an dem wir später hinunter fliegen sollten. Das Team von Jochen Schweizer war sehr nett und lustig, was uns die Angst nahm. Es erklärte uns die Geräte, sagte wieviel Sprünge heut bzw. mit dem System schon gemacht wurden und führte ihre Sicherheitstests durch.

Dies versicherte einem ein sehr gutes Gefühl.

Dann war es auch schon so weit das ich an der Reihe war. Ich wurde in ein Sicherheitssystem eingeklingt und begab mich auf die Plattform. Der Blick nach unten war Schwindelerregend, jedoch hielt sich mein Adrenalinausstoß in Grenzen. Dann wurde ich etwas aufgeregter als ich mit dem Kopf nach unten an dem System hing und keinen festen Boden mehr unter mir hatte. Jedoch war ich, fand ich, noch relativ entspannt bis zu dem Punkt als ich ausgeklingt wurde.

Mein Herz begann zu Rasen und ich bekam den größten Adrenalinstoß, den ich bislang erlebt hatte. Nach kurzer Zeit konnte ich meine Arme richtig ausbreiten und von mir weg strecken und den Flug genießen.

Ca. 20m vor dem Boden wurde ich sehr sanft abgebremst und sicher zum Boden geführt. Dort angekommen zitterten meine Beine vor Aufregung.

Jedoch wär ich am liebsten zum Aufzug in das oberste Geschoss gerannt und gleich noch einmal gesprungen.

Von Christian aus Berlin

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